Café der Vereine bringt Menschen zusammen und schließt eine Versorgungslücke.
Das „Café der Vereine“ in Altfriedland zeigt, was entstehen kann, wenn ein Dorf gemeinsam anpackt. Nachdem die letzte Gaststätte im Ort geschlossen hatte, haben sich mehrere Vereine und Gruppen zusammengeschlossen, um zumindest an den Wochenenden die entstandene gastronomische Lücke zu schließen. Bis Ende September gibt es hinter dem Langen Haus jeden Samstag und Sonntag Kaffee und eine große Auswahl selbstgebackener Kuchen.
Doch das Café ist weit mehr als eine Verpflegungsmöglichkeit: Es ist zu einem Treffpunkt für Dorfbewohner, Gäste, Badegäste und Besucher aus der Region und Berlin geworden. Menschen kommen miteinander ins Gespräch, die sich sonst vielleicht nicht begegnet wären. Gleichzeitig arbeiten die beteiligten Vereine und Gruppen über ihre jeweiligen Grenzen hinweg zusammen.
Der Erfolg ist beachtlich: An den Wochenenden werden durchschnittlich 20 bis 25 selbstgebackene Kuchen angeboten, teilweise ist der Andrang so groß, dass schon am Nachmittag alles ausverkauft ist. Besonders erfreulich: Das Projekt motiviert auch neue Menschen, sich für das Dorf zu engagieren.
Das Fazit nach den ersten Wochen ist deshalb eindeutig: Das Café der Vereine soll weitergehen. Ein schönes Beispiel dafür, wie ehrenamtliches Engagement nicht nur eine Versorgungslücke schließen, sondern zugleich Gemeinschaft und Begegnung im Dorf stärken kann.
Weitere Informationen
Veröffentlichung
Bild zur Meldung
Links
Weitere Meldungen

Café der Vereine am Dorfbackofen
Mo, 06. Juli 2026

Macht mit bei der längsten Kaffeetafel im Oderbruch. In Wuschewier!
Mi, 01. April 2026